Konzeption | Design

Anker

Wie kann Design als Brücke zwischen DemenzpatientInnen und deren Angehörigen wirken? Eine Auseinandersetzung mit barrierefreiem Design.

Aufgrund der steigenden Lebenserwartung steigt auch die Zahl an Demenzkranken. Neben Vergesslichkeit legen die Betroffenen oftmals ein unübliches Verhalten an den Tag und weisen Veränderungen in ihren Charakterzügen auf. Speziell diese Kriterien erschweren die Pflege und Interaktion für Angehörige, was zu Unsicherheit auf beiden Seiten führen kann. Um diese Unsicherheiten zu verhindern dient Anker als Gegenpart, mit dem Ziel PatientInnen und Familie näher zusammen zu bringen. Anker ist ein Kalender, welcher in die täglichen Routinen der an Demenz leidenden Personen eingebracht wird. Das Deckblatt des Kalenders gibt eine tägliche Orientierung über die Zeit, bevorstehende Aufgaben und Aktivitäten. Fragen und Gedächtnisspiele die sich auf der Rückseite eines jeden Kalenderblattes befinden wurden gezielt gewählt und konzipiert, um das kreative Zentrum des Gehirns zu stimulieren. Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass dieses Zentrum bei DemenzpatientInnen sehr aktiv und daher ein guter Weg ist um Zugang zum Nutzer zu erhalten. In weiterer Folge kam es nach Fertigstellung der Arbeit zu einer Zusammenarbeit mit Memento. Eine internationale Studie die es sich zum Ziel gemacht hat , ein System zu entwickeln , welches Menschen mit kognitiven Einschränkungen ein selbstständigeres Leben ermöglicht. Bei diesem Projekt wirkte la bloom beim Screendesign mit.. Nähere Informationen zu Memento findest du hier.
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